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1 day ago

SG 47 Wolkenstein

SG-Schutzpatronen – heute: St. Martin

Der 11.11. ist ja allgemein bekannt als Beginn des Faschings und der damit einhergehenden fünften Jahreszeit aber die eigentliche Bedeutung dieses Tages fällt dabei meist immer etwas hinten unter. Denn traditionell gedenkt man an diesem Tag dem heiligen St. Martin, welcher als Bischof ungefähr zwischen 316 und 397 lebte und durch sein Wirken schon zu Lebzeiten eine beträchtliche Anhängerschar hatte. Quasi ein frühzeitlicher Influencer, dessen bekanntestes Werk es war seinen Mantel zu halbieren und mit einem Bettler zu teilen. Bei so viel Selbstlosigkeit kann man auch mal den Hut ziehen und die Geschichte lehrt: sowas war auch schon damals nicht selbstverständlich. Was das alles aber mit Fußball zu tun hat? Ganz einfach: vergangenen Sonntag war bekanntermaßen wieder eingangs erwähntes Datum und wie es der liebe Gott, oder St. Martin oder wer auch immer so will, teilten wir uns die Punkte beim Auswärtsspiel bei der BSG Motor Zschopau.

Vor dem Spiel wurden kurz Erinnerungen an das letzte Gastspiel in der Sandgrube wach, als man beim – aus unserer Sicht – schmeichelhaften 5:0 sinnbildlich mit den Unterhosen an den Fahnenmast aufgehangen wurde oder um es aus der Sicht zu St. Martins Zeit zu sagen: die Römer hatten uns damals ordentlich verkloppt. Da man jedoch aus Fehlern lernt, stellten wir uns nun viel besser auf den Gegner ein. So operierten wir aus einer defensiven Grundformation heraus und überließen vor allem im ersten Durchgang den Zschopauern das Spielgeschehen. Zwar hatten diese im ersten Durchgang den Ball häufiger in ihren Reihen aber eine gute taktische Disziplin schnürte wiederum deren Wirkungskreise so sehr ein, dass das Spiel zumeist zwischen den Strafräumen stattfand. Trotz Möglichkeiten auf beiden Seiten ging es torlos in die Pause. Zwischenziel erreicht.

Die zweite Hälfte nahm dann etwas mehr Fahrt auf und nachdem die Hausherren einige Chancen hintereinander hatten, entwickelte sich kurz darauf unsere beste Phase des Spieles, in welcher wir uns sogar die besseren Möglichkeiten erspielen konnten. Als wir in der 80. Minute wieder zu einem Konter ansetzten, gelang der Ball über Manuel Zange und Andrè Thomas zum mitgelaufenen Stephan Müller, der das Spielgerät am Torwart vorbei zum 0:1 einschob und dadurch den SG-Troß in komplette Ekstase versetzte. Dies war der Startschuss der vielleicht verrücktesten fünf Minuten der letzten Jahre denn nur eine Minute später nutzte Sven Grasshoff nach einem Freistoß unsere noch nicht vollständig wiederhergestellte Konzentration zum 1:1 aus. Als dann Robert Merkel nach einem der an diesem Tag an einer Hand abzählbaren Abwehrfehler vor unserem Tor auftauchte und die 2:1 Führung markierte, war es um die gute Stimmung geschehen (84. Minute). Die Ernüchterung, das Spiel innerhalb von so kurzer Zeit aus der Hand gegeben zu haben, lag in etwa so schwer im Magen wie Martinsgans mitsamt den sechs Klößen und dem halben Pfund Rotkraut. Doch Tizian Metzner spielte den Verdauer und egalisierte dieses Ergebnis wiederum nur eine Minute später.
So blieb es nach einer sehenswerten Schlussphase bei diesem Ergebnis, wobei wir mit einer sehr guten taktischen Umsetzung, Geschlossenheit und Moral überzeugen konnten. Alles in Allem haben sich somit beide Mannschaften eine Hälfte des Mantels verdient. Der Martin wäre stolz.

Nächsten Sonntag wird es beim Heimspiel gegen den BSV Eintracht Zschopautal nicht wirklich einfacher aber bei Anknüpfen der gezeigten Leistung muss man sich nicht verstecken.

In diesem Sinne „Sport frei!“

K.P. aus G.
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2 days ago

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Was für ein Match! Hier die Bilder vom 2:2 gegen die BSG Motor Zschopau e.V. ... See MoreSee Less

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1 week ago

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SG-XY ungelöst – heute: schwerer Punkteraub in Wolkenstein

Am Sonntag, den 04.11.2018 trafen sich am Sportplatz Wolkenstein gegen 14:00 Uhr einige Fußballenthusiasten um ihren Hobby nachzugehen. Bis zu dieser Uhrzeit schien der Nachmittag wie immer ruhig zu verlaufen als sich plötzlich eine Gruppe Männer unter dem Decknamen FSV Motor Marienberg 2 einfand um den Wolkensteinern dieses Spiel streitig zu machen.

Zwar hatten die Hausherren im ersten Durchgang durchaus Chancen auf eine Führung, konnten diese aber eigenen Angaben nicht nutzen. Ganz anders die Täter, welche in der 36. Minute mit dem namentlich bekannten Felix Schauer in Führung gingen. Ersten Ermittlungen zufolge formierten sich die Marienberger danach zu einer defensiven Ausrichtung um dem Gastgeber das Spiel in seiner Offensivbemühung so schwer wie möglich zu machen.

Auch danach beharrten die Gäste in ähnlicher Stellung und versuchten mit Kontern einen weiteren Treffer zu erzwingen. In der 62. Minute konnte man Benny Bellmann ausmachen, welcher mit dem 0:2 die Vorentscheidung erzielte. Aufgrund der vorherrschenden Umstände schaffte es die SG nicht noch einmal in das Spiel zurückzufinden und sich aus dieser Lage zu befreien. Ersten Indizien nach fehlte dafür einfach der offensive Einfallsreichtum. So blieb es bei diesem Tatverhalt und wir hoffen, mit nachfolgender Täterbeschreibung etwas Licht ins Dunkel zu bringen:

Bei den Tätern handelt es sich um eine Gruppe Männer im Alter zwischen 18 – 46 Jahren, welche zum Tatzeitpunkt auffällig blaue Stutzen sowie Hosen und ein blau-gelb gestreiftes Trikot trugen. Diese Trikots waren einzeln durchnummeriert und trugen zudem die Aufschrift Marienberg, weshalb man zu der Annahme kommen kann, dass die Täter aus eben jenem Raum stammen könnten. Wer kann Hinweise zu dieser Niederlage und dem damit verbundenen Punktediebstahl in Wolkenstein machen? Wer hat etwas gesehen, das zur Aufklärung dieser schrecklichen Tat führt? Hat jemand Auffälligkeiten gesehen, welche bis zum Auswärtsspiel in Zschopau abgestellt werden müssen? Jegliche Hinweise nehmen wir oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Erste Untersuchungen ergaben zudem, dass den Tätern ohne Fremdeinwirkung ein Personenschaden entstanden ist. Wir wünschen deshalb Sebastian Glaß eine schnelle Genesung.

In diesem Sinne „Sport frei“

K.P. aus G.
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1 week ago

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0:2 Niederlage gegen die zweite Vertretung des FSV Motor Marienberg e.V. ... See MoreSee Less

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2 weeks ago

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SG-Grenzerfahrung – heute: Steig ei‘, wir fahren in de Tschechei

Dobrý den! Vergangenen Sonntag feierten unsere tschechischen Nachbarn ihren Unabhängigkeitstag, was man dort wohl mit reichlich Pivo, Klobasa und böhmisch Blechblas ausgiebig zelebriert haben dürfte. Es sei den Jungs und Mädels natürlich auch gegönnt, denn immerhin hat man sich in den letzten Jahren ordentlich gemacht und außerdem bietet die Tschechische Republik allerlei vielfältige und sehenswerte Attraktionen bei welchen man in hiesigen Gefilden zum Teil Unsummen für den gleichen Spaß ausgeben müsste (der Interpretationsspielraum dieser Aussage ist so gewollt – es muss jeder selbst wissen, welche Erfahrungen/Erlebnisse ihm/ihr da als erstes in den Sinn kommen). Aber sei es drum, während man jenseits der Grenze womöglich einen entspannten Tag genoss, wurde auf heimischen Terrain zum Bolzen gerufen und für uns stand die Auswärtsfahrt nach Weißbach gegen den FV Amtsberg auf dem Plan. Um es gleich vornweg zu nehmen, irgendwie erinnert dieses Spiel an einen Grenzübertritt vor einigen Jahren, als das Geschäft mit den leicht gebauten Verkaufsständen auf böhmischer Seite noch Hochkonjunktur hatte:

Mit Anpfiff der Partie übernahmen die Hausherren das Spielgeschehen, was für uns in etwa so war, als ob man noch nicht mal vollständig aus dem Auto gestiegen ist und schon kommen einen sämtliche Lockrufe für ausgezeichnete Ware entgegen. Um Orientierung bemüht, brauchten wir zunächst eine gute viertel Stunde um uns zu zurecht zu finden aber trotz größter defensiver Bemühung uns nichts einschenken zu lassen war es dann Felix Bernt, welcher das 1:0 erzielte (16. Minute). Kaum da und schon den ersten Plunder gekauft. Danach wurden wir etwas entschlossener bzw. wollten nun selbst die Initiative ergreifen aber fehlte noch der letzte Wille um etwas Zählbares herauszuschlagen oder auch: der Pullover war zu groß/zu klein aber hätte nach Ansicht des Verkäufers doch perfekt gepasst. Erst in der 36. Minute hatten wir dann doch Grund zum Jubeln. Einen langen Einwurf von Norbert Gärtner legten sich die Amtsberger selbst ins Netz und bescherten uns das erste Glücksgefühl des Tages. Es war als hätte man sich ein Fußballtrikot gekauft - ist zwar nicht Original aber fürs Training reicht es allemal. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Kabine und es musste schon eine ordentliche Steigerung her um doch noch erfolgreich aus der Partie zu gehen. Also kurz zum Auto, bereits gekaufte Sachen verstauen und wieder rein ins Getümmel.

Zwar begannen wir im zweiten Durchgang etwas konzentrierter aber dennoch fehlte es an diesem Tag an der gewünschten Durchschlagskraft. So wurde einem mit zunehmender Dauer klar, dass es sehr schwierig werden würde die Partie siegreich zu gestalten oder auch etwas zu erwerben was wirklich komplett notwendig gewesen wäre. In der 66. Minute leisteten wir dann unser Angebot der Sorte „heute billig“ und brachten einen amtsberger Spieler im Strafraum unnötig zu Fall. Den Strafstoß verwandelte Robert Gerhardt zum 1:2 und stellte damit den Endstand her. Zwar drückte Norbert Gärtner den Ball kurz vor Schluß nochmals über die Linie, jedoch wurde dieser Spielzug aufgrund einer Abseitsposition zurück genommen. Es wäre vielleicht auch des Guten zu viel gewesen denn die Leistung hat nicht wirklich gestimmt an diesem Tag.

Statt des neuesten Hollywood-Blockbusters in DVD Qualität gab es nur eine heimlich im Kino gefilmte Aufnahme mit falscher Tonspur, die Jogginghose mit den drei Streifen und den vielen Knöpfen am Hosenbein wird wohl Zeit ihres kurzen Lebens nicht allzu oft diesen Schließmechanismus verkraften und anstatt Lucky Strike befindet sich Ernte 23 mit ukrainischer Banderole im Beutel. Egal, wir kommen wieder und dann wird es besser! Wie nächsten Sonntag, da empfangen wir mit der zweiten Vertretung des FSV Motor Marienberg alte Bekannte an der Sportkampfbahn des Friedens.

In diesem Sinne „Na zdraví“

K.P. aus G.
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